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Schlagwort: Neuwied

Gaadeawäid em Alda

Gaadeawäid em Alda

  Gaadeawäid em Alda Von Anita Trostel Isch sein enn demm Alda Wo ed Kreiz schonn wat schief. Awer nixdesdedrodz Fennen die Gaadeawäid isch medidativ. Weldwuggs em Gaade Kann ich ganed good läide, zeeschd ed och em Kreiz isch duun alles beschnäide. Jedes Unkreidsche duun isch Total vanischde, doabei sein isch kreativ un duun newebei dischde. Bäim Mähje vonn de Wiss Zeeschen isch Kurwe un Kräse. Mäine Mann sähd: „Jedz schbennd ed widda, dat soll suwat häße.“ Außa Tomade weerd…

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Blasius

Blasius

Blasius Von Anita Trostel Mäin Umma koam aus de Eifel. De Eifel es joa schonn emmer en good kadolije Gejend iwese, un wie dat doa off jede Fall frejer su woor, goaf ed an Maria Lischdmäss, am 2. Fäbrua, denn Blasiusseje. Die Läid sein all em Sonndaachsschdaat en de Kärsch em sisch de Blasiusseje geewe ze loasse, se hann iglofd, dat se em ganze Johr dann kään Halswieh kräijen. De Kallefelse Hein, en ahle Eifeler, häd dumoals moa vier ädlische…

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Wender

Wender

Wender (von Anita Trostel) Medde Dezemba es ed med  de Besinnung eremm, die Chresdaachshektik iwwerkimmt all ganz schlemm. Ed weerd ibodzd, imachd un ibraachd, doamed alles schien es fier die heilije Naachd. Ganze Heerschaare duun en de Ischäfde remloafe[1], wollen se doch all noch e schien Chreskinnsche koafe. An Chresdach weerd nur idrun‘ge un igesse, un sisch pudekrämbisch off em Sofa isesse. Der äne freit sisch, wann de Januar es weiß, wann de Baach zoifrore es un e kann off…

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Gruuße Wäsch

Gruuße Wäsch

Von Anita Trostel Gruuße Wäsch es häid kään Thema mie. Renn en de Wäschmaschinn, Programm enischdälld un schonn gähd ed loass. Doanoa kimmd dat ganze en de Droggna un dann woor dat ed. Mansche Läid hängen de Wäsch och häid noch off de Läin, awer doavonn gleisch mieh. Frehjer häd ma noch vomm „Wäschdaach“ ischwädzt un doa es wärglisch en ganze Daach, un ofd noch mie, droff igange, bes dat alles iwwer de Biehn woor. Die Wäsch doat vierher en…

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Kindheit Anfang der Fünfziger Jahre

Kindheit Anfang der Fünfziger Jahre

Rückbesinnung auf meine Kindheit von Anita Trostel Ausgelöst durch die immer wieder aufkommenden Diskussionen, wieviel Kinderlärm zumutbar, wo spielen erlaubt oder wo verboten ist, wo, wann und welche Freizeiteinrichtungen erforderlich sind, und, und, und, habe ich nochmals meine eigene Kindheit Anfang der Fünfziger Jahre in der “Ahle Schullstroaß” und in der “neije Kolonie” Revue passieren lassen. Was haben wir gespielt und waren wir aktiv bis zum Umfallen im positiven Sinne. Vor Ostern ging es “med em Respelsche off Michelsheck Ustermoos…

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Mundartstammtisch

Mundartstammtisch

Erster Niederbieberer Mundartstammtisch Regen Zuspruch fand der erste Niederbieberer Mundartstammtisch, zu dem der Verein Niederbieberer Bürger geladen hatte. Jürgen Herbst begrüßte die Teilnehmer in Schriftdeutsch und Anita Trostel lieferte zugleich die Simultanübersetzung in Biewerer Platt. In der dann folgenden angeregten Diskussion war man sich einig, dass das „Kulturgut Mundart“ unbedingt erhalten und gepflegt werden muss. Bereits hier wurde deutlich, dass viele Mundartbegriffe nicht mehr verwandt werden oder sie sich vermischt haben, weil Eltern oder Partner aus anderen Gegenden oder auch…

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Das Kolonialwarengeschäft

Das Kolonialwarengeschäft

von Jürgen Herbst 1902 baute mein Großvater Malermeister August Kingler, ein Haus in Niederbieber in der Steinbitz (heute am Steg 6). Er war zu der Zeit schon als Maler und Lackierermeister mit einigen Malergesellen in Niederbieber tätig. August Kingler richtete seiner Frau Johanette – Nettchen – im Erdgeschoss des Hauses ein Kolonialwarengeschäft ein. Man konnte dort Lebensmittel, Drogerieartikel, Schreibwaren, Rauchwaren und kleine Haushaltartikel einkaufen. Von der Straße, Jakobstraße, musste man 5 Stufen hoch gehen, dann stand man vor der Ladentüre,…

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Familiennamen und ihre Bedeutung

Familiennamen und ihre Bedeutung

Namen sind nicht Schall und Rauch von Anita Trostel Viele Menschen sind an der Bedeutung ihres Familiennamens interessiert, daher soll an dieser Stelle versucht werden in einem groben Raster die Herkunft und Bedeutung einiger, in Niederbieber vorkommender, Familiennamen zu erhellen; zunächst jedoch grundsätzliches vorab. Im 12. Jahrhundert begann man zu dem Rufnamen noch einen Beinamen hinzuzufügen, da immer mehr Personen den gleichen Rufnamen trugen oder bisher genutzte Vornamen nicht mehr verwendet und daher nicht mehr verstanden wurden. Eine unmissverständliche Unterscheidung…

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Leben in der Rasselsteiner Kolonie

Leben in der Rasselsteiner Kolonie

Ein ganz persönlicher Rückblick von Anita Trostel Großen Einfluss auf den Stadtteil Niederbieber und seine Entwicklung hatte die Firma Rasselstein, deren Neuwieder Produktionsstätten sich auch auf die Gemarkung Niederbieber erstrecken. Um die Arbeiter an den Produktionsort zu binden und ihnen preisgünstigen Wohnraum anzubieten, wurde Anfang des 20. Jahrhunderts eine Werkssiedlung errichtet. 1908/09 wurde mit den ersten Bauten in der sogenannten „alten Kolonie“ begonnen, 1920/21 erstellte man die „neue Kolonie“. Nach dem Krieg baute man in der alten Kolonie noch ein…

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